Wir legen Wert auf eine ganzheitliche, individuelle Betreuung der Patienten. Das Klinikkonzept basiert unabhängig von der formalen Indikation auf folgenden Leitgedanken:
Bio-psycho-soziales Konzept
Eine Erkrankung trifft den Menschen nicht nur körperlich. Für die Therapieplanung bei Tumor- und Schmerzpatienten spielen neben körperlichen Fähigkeits- und Funktionsstörungen auch seelische Faktoren (Krankheitsbewältigung, Angst, Depression) und soziale Rahmenbedingungen (Familie, Beruf) eine wichtige Rolle.
Funktionsbezogenes Konzept
Die Zuweisung erfolgt nach somatischen Indikationsstellungen, die Rehabilitationsstrategie orientiert sich aber weniger an der Krankheitsgdiagnose sondern vielmehr an krankheits- und therapiebedingten Funktionsstörungen.
Dabei folgen wir den Grundgedanken des ICF-Konzepts ("Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit") der Weltgesundheitsorganistation WHO. Dies beinhaltet die Analyse der körperlichen Ebene, der psychischen Ebene, der Ebene der sozialen Kontextfaktoren sowie der Partizipation.
Ressourcenorientiertes Konzept
Wir versuchen nicht nur, Funktions- und Fähigkeitsdefizite zu beheben, sondern achten auch darauf, die noch vorhandenen Ressourcen und Kompetenzen unserer Patienten zu aktivieren.
Konzept der Eigenkompetenzförderung
Ziel der Rehabilitation ist es, für jeden Patienten ein individuelles Programm zu entwickeln, das über den Zeitraum der stationären Rehabilitation hinaus wirksam ist. Dazu gehören körperliche Trainingsprogramme, kognitive Informations- und Schulungsprogramme, die Erarbeitung einer lösungsorientierten Grundeinstellung sowie Motivationsaspekte im Hinblick auf eine selbstverantwortliche, gesundheitsförderne Verhaltensweise im Alltag.