Prostatakrebs oder Prostatakarzinom ist die häufigste Krebsart bei Männern. Die bösartige Tumorerkrankung geht vom Drüsengewebe der Prostata aus. Prostatakrebs darf nicht mit der gutartigen altersbedingten Prostatavergrößerung verwechseln.
In vielen Fällen bleibt Prostatakrebs lange Zeit unentdeckt, weil er erst im späten Stadium Symptome verursacht. Bei einem völlig beschwerdefreien Prostatakrebs sprechen Mediziner von einem stummen Prostatakarzinom. Diese Form von Prostatakrebs bedarf meistens keiner Behandlung.
Wie bei anderen Krebserkrankungen sind die genauen Ursachen für Prostatakrebs unklar. Bekannte Risikofaktoren sind:
- Alter: 90 Prozent der Männer mit Prostatakrebs sind älter als 60 Jahre.
- Genetische Veranlagung
- Ethnische Faktoren: Vor allem skandinavische Männer sind von Prostatakrebs betroffen. Asiatische Männer erkranken hingegen kaum. Deutsche Männer liegen im Mittelfeld.
- Ernährung: Experten geht davon aus, dass eine kalorien- und fettreiche Ernährung das Risiko für Prostatakrebs erhöht.
- Berufliche Risikofaktoren (z.B. Strahlenbelastung, Schwermetallbelastung)
Männer sollten regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung gehen. Die Heilungschancen für früh entdeckten Prostatakrebs sind hoch.